Archiv 2016

Ritchey-Challenge Siegerinnen (Foto: Sportograf)Ritchey-Challenge Siegerinnen (Foto: Sportograf)

Die Sieger der Ritchey Mountainbike Challenge 2016

Mit Paulina Wörz (Auto Brosch Kempten) steht die Vorjahressiegerin der Ritchey Challenge-Gesamtwertung erneut ganz oben auf dem Treppchen. Auf den weiteren Plätzen keine Unbekannten: Katla Walz (Medsport.eu) wird Zweite, auf Rang drei Florentiene Striegl vom RSC Auto Brosch Kempten.

Andreas Seewald (Centurion-Vaude), unter anderem Sieger der monumentalen 211-Kilometer-Distanz der Salzkammergut Trophy, verzichtete auf einen Start beim Finale in Oberstdorf und hatte in der Herren-Gesamtwertung dennoch am Ende deutlich die Nase vorn. Er verwies die Teamkollegen Florian Thaller und Oswald Ehrmann (beide Zwillingscraft-Mondraker) auf die Plätze.

Ritchey Testbike-Flotte

Abverkauf: Sicher dir dein Ritchey Testbike!

Leuchtend orange und satt schwarz - die Ritchey-Testbikes sind garantiert jedem Challenge-Teilnehmer im Laufe der Saison am Ritchey-Stand aufgefallen. Es ist kein Geheimnis, dass die stählernen Schönheiten aus der Hand des Meisters Tom Ritchey nicht nur blendend aussehen, sondern auch erstklassig ausgestattet sind und hervorragend zu fahren sind! Die neuwertigen Test-Bikes sind im Top-Zustand und werden nun zu interessanten Preisen abverkauft.

Folgend Testbikes sind noch verfügbar:
Timberwolf in Rahmenhöhe M (17"); P-29er in Rahmenhöhe 21"; Swiss Cross Disc in Rahmenhöhe 55 und 57 cm
Neu: Ritchey Dropper Post

Neu: Ritchey Dropper Post

Du willst perfekte Performance auf dem Trail? Tom Ritchey bietet nun seine persönliche Lösung einer dreistufig verstellbaren Sattelstütze an. 
Seine nagelneue Dropper-Seatpost verfügt über einen per Luftdruck gesteuerten Mechanismus und ermöglicht drei unterschiedliche Höheneinstellungen vom Lenker aus. Damit findet man immer die optimale Position im Trail.
 
• Durchmesser 30,9 mm und 31,6 mm
• 3 Positionen - 125 mm oder 90 mm Verstellbereich
• Lenkerverstellung für Shimano ISPEC2 und SRAM
• Remote-Anlenkung für interne Rahmenverlegung

Unverbindliche Preisempfehlung: 369.90 Euro
Ritchey Swiss Cross Canti

Neu! Ritchey Swiss Cross Canti

Es ist schon fast ein Glaubenskrieg, der das Lager der Querfeldeinfahrer in zwei Lager spaltet: Scheiben- oder Cantileverbremsen am Crossbike? Während sich Mountainbiker nie und nimmer einen Cantistopper am Crossrad vorstellen können, würden sich Traditionalisten auf keinen Fall eine Discbrake ans Fahrrad schrauben. Für Letztere baut Tom Ritchey ein Bike zum Niederknien: Das Swiss Cross Canti. Klassisch schön und schnörkellos, natürlich schlank und stählern, ganz in sündigem rot lackiert. Und mit Cantibremsen! 

Thomas Frischknecht, Henrik Djernis, Don Myrah - all diese Altmeister haben zusammen mit Tom Ritchey ihre geballte Erfahrung in dieses Geländerad fließen lassen.
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Thomas Frischknecht, Henrik Djernis, Don Myrah - all diese Altmeister haben zusammen mit Tom Ritchey ihre geballte Erfahrung in dieses Geländerad fließen lassen. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen: Wendig und aggressiv genug für den nächsten Wettkampf, komfortabel und ausgewogen genug für ausgedehnte Gravel-Trips.

Sechs Rahmenhöhen garantieren optimale Passgenauigkeit für jeden Fahrer. Der Rohrsatz des Swiss Cross Canti ist belastungsgerecht sowie gewichtsoptimiert dreifach konifiziert und glänzt mit wunderschön fließenden Rohrübergängen. Das Frameset kommt mit passend lackierter WCS Carbon Cross Fork und integriertem WCS Steuersatz ab Oktober für 1099 Euro in den Handel.
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Markus Kaufmann und Paulina Wörz siegten in Oberstdorf!

Markus Kaufmann und Paulina Wörz siegten in Oberstdorf!

Spätsommerliches Kaiserwetter, Alpenpanorama, traumhafte Trails und eine Menge gut gelaunte Mountainbiker: Das Finale der Ritchey Challenge in Oberstdorf war ein Saisonabschluss nach Maß für die beliebte Rennserie im nördlichen Alpenraum. Knapp 800 Biker standen am Start der verschiedenen Distanzen im Zentrum von Oberstdorf.

60 Kilometer und 2000 Höhenmeter warteten auf die Fahrer der Extremstrecke, und einer zeigte es allen: Topfavorit Markus Kaufmann (Centurion Vaude) zog ein höllisch schnelles Tempo an der Spitze knappe drei Stunden lang durch. Der deutsche Meister setzte sich am Ende des Rennens knapp von seinem Teamkollegen und späteren Zweitplatzierten Frank Demuth ab.
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Der Sieger fand im Ziel lobende Worte für Frank Demuth: "Er war sehr stark heute - vor allem in den Laufpassagen. Auf der Seealpe oben waren wir noch gemeinsam, gegen Ende des Rennens hatte ich etwas mehr Reserven." Rang drei ging an Vorjahres-Gesamtsieger Uwe Hardter vom Team Texpa-Simplon. 

Auch bei den Damen setzte sich die Favoritin klar durch: Paulina Wörz (Auto Brosch Kempten) finishte nach 3:34 Stunden mit sechs Minuten Vorsprung vor Verena Krenslehner-Schmid. Im Ziel strahlte die Siegerin mit der Sonne um die Wette: "Heute hat einfach alles gepasst. Geniale Strecke, super Wetter, meine Form - ich bin happy!" Als Dritte rollte Julia Jedelhauser (Orthopädie Manufaktur) über die Ziellinie.

Eine knappe Angelegenheit war der Zieleinlauf der Herren auf der 49 Kilometer-Strecke: Johannes Herrmann (RSC Kempten) übersprintete Quirin Schmölz (Sport Haschko), nur wenige Sekunden danach finishte Timo Link-Fritsche (Craft Rocky Mountain).
Die Damenwertung distanzierte Christiane Wathmann (Mazda Team) Altmeisterin Birgitt Hühnlein (Troll Wheels) und Florentine Striegl vom RSC Auto Brosch Kempten.

Nach flotten 1:16 Stunden überquerte Mitteldistanz-Sieger Wieslaw Sender (Quantor-Bikes) die Ziellinie am Oberstdorf-Haus, gefolgt von Stefan Vogler (WNT Radhaus) und Patrick Rieger (Auto Brosch Kempten).
Nina Gunther (Zwillingscraft Mondraker) siegte bei den Damen vor Daniela Höß (Radsport Greiner) und Sophia Ramsauer von den Radfreunden Hilpoltstein.


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Andi Seewald: erneuter Streckenrekord bei der Trophy!

Andi Seewald: erneuter Streckenrekord bei der Trophy!

Er hat dem Schlamm des Vormittags, der Hitze des Nachmittags, einem Platten, dem Mann mit dem Hammer und den Angriffsversuchen aller seiner Gegner getrotzt: Andreas Seewald (Centurion-Vaude) aus dem bayerischen Lenggries macht die Berge rund um Bad Goisern platt, bricht seinen eigenen Streckenrekord und siegt nach sensationellen 9 Stunden und 48 Minuten auf der brutalen 211 Kilometer-Strecke mit 7119 Höhenmetern der Salzkammergut Trophy!

Aber damit nicht genug: Auch bei den Damen bringt die 19. Auflage der Trophy eine neue Bestzeit: Die Österreicherin Sabine Sommer (Sport Lehner) finisht auf der Ultra-Strecke in 12:21 Stunden und siegt damit vor der Deutschen Katja Walz (13:11).
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Rekordverdächtig waren aber nicht nur die neuen Bestzeiten der Sieger, die Salzkammergut Trophy als Veranstaltung sprengte erneut den Rahmen des Üblichen: Mit 4800 Teilnehmern auf allen Distanzen und nochmals einem Vielfachen an Besuchern, einer riesigen Bike-Messe mit 80 Ausstellern, einem gigantischen Rahmenprogramm sowie perfekter Organisation verwandelte sich Bad Goisern an diesem zweiten Juliwochenende zur Pilgerstätte der Mountainbiker. Allein die Partys im Festzelt am Goiserer Dorfplatz rechtfertigen die längste Anreise! Sieger Andreas Seewald brachte es auf den Punkt: "Vielen Dank an die vielen Zuschauer an der Strecke, die Stimmung hier ist immer wieder genauso beeindruckend wie die Strecke an sich und motiviert mich zu immer neuen Höchstleistungen!"
 
Bad Goiserer Heimsieg auf der B-Strecke durch Lukas Ilsitzer

Zurück zum Sport - auf der B-Strecke über 119 Kilometer gab es ein besonders erfreuliches Ergebnis für die Bad Goiserer Gastgeber: Lokalmatador Lukas Islitzer gewinnt nach 5:18 Stunden - ein sensationelles Ergebnis! Der Tscheche Ales Strnad belegt nach 5:22 den zweiten Platz und Lennard Heidenreich aus Deutschland (5:31) wird Dritter. Bei den Damen setzt sich die Deutsche Andrea Böttger recht knapp nach 6:27 Stunden gegenüber Irina Krenn (6:36) und Agnes Kittel (6:38) durch.

Die Ergebnisse der weiteren Distanzen:

C-Strecke 76 km

Herren
1. Szolt Búr (HUN) 3:16:43
2. Adam Lavicka (CZE) 3:16:44
3. Benjamin Michael (GER) 3:22:40


Damen
1. Regina Genser (GER) 4:04:00
2. Bianca Morvillo (ITA) 4:11:54
3. Denise Möderl (GER) 4:15:09


D-Strecke 60 km All-Mountain

Herren
1. Florian Thaller (GER) 3:02:26
2. Mario Färberböck (AUT) 3:07:38
3. Christopher Schwab (AUT) 3:09:32


Damen
1. Julia Rimpl (GER) 4:04:16
2. Theresa Kober (AUT) 4:05:51
3. Julia Wieltschnig (AUT) 4:09:17


E-Strecke 53 km

Herren
1. Reinhard Dumfahrt (AUT) 2:05:37
2. Matthias Grick (AUT) 2:13:49
3. Manuel Pliem (AUT) 2:14:46


Damen
1. Lena Putz (GER) 2:43:59
2. Alexandra Wollner (AUT) 2:55:40
3. Karoline Neumüller (AUT) 2:55:59


F-Strecke 37 km

Herren
1. József Attila Málnási (HUN) 1:32:53
2. Stefan Vogler (AUT) 1:34:27
3. Tobias Peterstofer (AUT) 1:37:08


Damen
1. Daniela Kratz (AUT) 1:51:40
2. Kristina Schollerer (GER) 1:58:43
3. Kathrin Gräber (GER) 2:03:13


G-Strecke 22 km

Herren
1. Julian Pöchacker (AUT) 52:41
2. Sebastian Micus (GER) 56:29
3. Florian Kaindl (AUT) 56:36


Damen
1. Corinna Grabmeier (GER) 1:10:10
2. Magdalena Reinegger (AUT) 1:11:04
3. Eva Riedel (AUT) 1:11:05


 




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Oberammergau: tolles Mountainbike-Fest und Sieg für Uwe Hardter

Oberammergau: tolles Mountainbike-Fest und Sieg für Uwe Hardter

Die lange Fußball-Nacht des Elfmeter-Krimis Deutschland gegen Italien war so manchem der vielen Starter des König-Ludwig-Bike-Cups in Oberammergau ins Gesicht geschrieben.

Nicht viel weniger spannend präsentierte sich das Mountainbikerennen am Sonntag Vormittag - trotz der müden Knochen war hochkarätiger Sport und eine Menge Spaß (siehe Bild!) bei der 14. Austragung der Traditionsveranstaltung im Passionsspielort zu erleben. Kaum war der Startschuss gefallen, jagten die Lang- und Mittelstreckenracer (72 bzw. 52 Kilometer) los, als wäre der Teufel hinter ihnen her. Der Regen am Vortag machte die Strecke nicht gerade leichter und Schlammlöcher waren im Startgeld inbegriffen.
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Einer hatte so richtig gute Beine an diesem Sonntag: Uwe Hardter (Texpa Simplon), der Vorjahressieger und Gesamtsieger der Challenge 2015, drehte mächtig auf und konnte sich bereits am ersten Berg von seinen Konkurrenten absetzen. "Es war ein höllisch schnelles Rennen auf einer super Strecke - ich hatte heute hervorragende Beine und konnte mich schon früh absetzen. Dann hab´ ich mein Ding durchgezogen - und es hat gereicht!", so der Marathon-Sieger im Ziel.
Es hat sogar so locker gereicht, dass er dem Straßenprofi und Lokalmatador Lukas Meiler (Team Vorarlberg) satte neun Minuten abnehmen konnte und als einziger unter der magischen 3-Stunden-Grenze blieb. "Der Uwe war einfach schneller heute", so Lukas Meiler im Ziel, der über seinen zweiten Rang hochzufrieden war. Den dritten Platz holte sich Dominik Schwaiger von Medsport.eu.

Damensiegerin des Marathons: Silke Ulrich

Ähnlich souverän wie der Herrensieger drehte Silke Ulrich (Herzlichst Zypern) ihre Runden und finishte nach 3:25 Stunden mit fast einer Viertelstunde Vorsprung auf Paulina Wörz (Auto Brosch Kempten. Rang drei ging an Katharina Alberti (Texpa Simplon).

Schnelle Rennen auf der Mittel- und Kurzdistanz

Die 52-Kilometer-Mittelstrecke rockte der Österreicher Stefan Paternoster (Team Alptraum) in Rekordzeit: Nach nur 2:11 Minuten hatte der Pfronten-Sieger die Distanz mit immerhin 1650 Höhenmetern abgespult und damit Quirin Schmölz (Sport Haschko) fünf Minuten abgenommen. Nach weiteren drei Minuten rollte Sebastian Wagner (Zwillingscraft) über die Ziellinie.



Nadine Rieder (AMG Rotwild) ließ ihren Konkurrentinnen nicht den Hauch einer Chance: Mit elf Minuten Vorsprung verwies sie Altmeisterin Birgitt Hühnlein (RC Allgäu/Troll Wheels) und Katja Walz (Medsport.eu) auf die Plätze.



Nur etwas über eine Stunde brauchte Paul Duckeck (TSV Benediktbeuern) für die 30 Kilometer der Kurzdistanz. Das Stockerl komplettierten Lokalmatador Tobias Reiser (Focus) und Andreas Storf vom Team WNT Radhaus.



Sarah Marquardt (RC Concordia Burggen) siegte im Damenrenn der Kurzstrecke und distanzierte die junge Leoni Fend (Bike Junior Team) und Pamela Spindler (Kindergarten Kunterbunt).




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Andreas Seewald ist Kitzalp-König!

Andreas Seewald ist Kitzalp-König!

Heiß, heißer, Kitzalp - die 21. Austragung des KitzAlpBike präsentierte sich für die fast 1000 Teilnehmer als wahre Hitzeschlacht und hielt auf der Ultra-Distanz wieder 90 knallharte Kilometer über 3800 Höhenmeter bereit. Spannung pur lieferte die Entscheidung des Herrenrennens: Bis zum allerletzten Anstieg lieferten sich der Deutsche Andreas Seewald und der Südafrikaner Travis Walker ein erbarmungsloses Duell um den Sieg. Erst dann witterte Seewald seine Chance und nahm dem Südafrikaner Minute um Minute ab. "Am ersten Berg habe ich schon gespürt, dass das heute für ganz vorne reichen könnte. Ich war als Erster auf der Choralpe. Dann ist mir Travis aber davongefahren. Gott sei Dank konnte ich am letzten Berg nochmals alle Kräfte mobilisieren. Ich habe attackiert, immer wieder zurück geschaut, und oben war mir dann klar: Der Vorsprung reicht! Die Abfahrt des Fleckalm-Trails konnte ich dann so richtig genießen", so der sympathische Oberbayer im Ziel. Rang drei ging an den Italiener Nadir Colledani.
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Bei den Damen sicherte sich Sabine Sommer in souveräner Manier ihren zweiten KitzAlpBike-Sieg nach 2014 auf der Ultra-Distanz: "Ich habe mir das Rennen gut eingeteilt, aber der letzte Anstieg war dann ein echter Kampf", erklärte die Oberösterreicherin, die mit einem satten Vorsprung von 28 Minuten auf die zweitplatzierte Dame Katja Walz aus Deutschland finishte. Auf Rang drei finishte die Schweizerin Alexandra Clement.

Teilnehmerrekord und Tour des France-Feeling!

Ein neuer Teilnehmerrekord mehr als 1000 Anmeldungen aus 20 Nationen und massenweise Zuschauer auf der Choralpe und dem Hahnenkamm sorgten für echtes "Tour de France-Feeling" in den Kitzbühler Alpen und ließen auch die Veranstalter jubeln. OK-Chef Max Salcher: "Heute hat einfach alles zusammengestimmt. Schon in der Vorbereitung konnten wir uns über stetige Steigerungen bei den Anmeldungen freuen, aber mit diesem Teilnehmerrekord hätten wir nicht gerechnet!" 

Die Ergebnisse der anderen Distanzen im Ãœberblick:

Marathon Light Männer:

1. Seebacher Christoph, 2. Seidl Christian, 3. Ellinger Hubert

Marathon Light Frauen:     

1. Saitner Sandra, 2. Leichtfried Carina, 3. Egger Angelika      

Marathon Medium Männer:     

1. Unterrainer Georg, 2. Zörweg Heinz, 3. Brenner Dominik

Marathon Medium Frauen:

1. Rieder Nadine, 2. Adelsberger Bettina, 3. Weißbacher Christine

Marathon Medium Plus Männer:

1. Zorn Manuel, 2. Thaller Florian, 3. Weschta Thomas

Marathon Medium Plus Frauen:

1. Neulinger Stefanie, 2. Möderl Denise, 3. Wieltschnig Julia

Marathon Extreme Männer:

1. Kleiber Andreas, 2. Schupfer Simon, 3. Schweiger Markus

Marathon Extreme Frauen:

1. Wörz Paulina, 2. Striegl Florentine, 3. Kindlhofer Tina

 

 

 

 


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Daniel Gathof - Sieger Pfronten Marathon 2016 (Foto: Sportograf.de)

Daniel Gathof siegt in Pfronten!

Die Uschi auf ihrem Klapprad war es, die den arrivierten Marathon-Cracks beim fünften Lauf der Ritchey Challenge in Pfronten ganz klar die Show gestohlen hat. Die hübsche Blondine im sexy-knappen Dirndl stand in der ersten Reihe am Start der Gaudi-Klapprad-WM und zog alle Blicke auf sich. "Kette rechts und drauf...", so ihre Antwort auf die Frage des Moderators nach der Renntaktik, Startschuss, und weg war sie mit ihren Mitstreitern auf den schrulligen Rädern aus den Siebzigern.

Deutlich ernstere und konzentrierte Minen waren dann in den ersten Startreihen der drei Marathon-Rennen zu sehen; waren doch entweder 72, 53 oder 27 Kilometer mit jeweils ordentlich Höhenmetern zu bewältigen. Die Anstiege hoch auf den Edelsberg und den Breitenberg forderten selbst bergfesten Kletterern alles ab. Gottlob hatte Petrus ein Einsehen mit den Startern - es blieb von oben her trocken, wenngleich die Strecke teilweise recht aufgeweicht war.
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Das Hauptrennen der Männer über 72 Kilometer und 2600 Höhenmeter dominierte ein deutsch-österreichisch-schweizerisches Trio: Daniel Gathof (DG-Sport-BMC) setzte sich am Ende nach 3:30 Stunden mit knappem Vorsprung vor Manuel Zorn (Team Serles) durch, der wiederum Dominik Leu (Calanda) am letzten Anstieg distanzieren konnte. Wie gewohnt größere Abstände bei den Damen: Paulina Wörz (Auto Brosch Kempten) distanzierte ihre Teamkollegin Florentine Striegl, Dritte wurde Katja Walz vom Team medsport.eu.

Team Alptraum stark auf der Marathonstrecke

Ein alter Haudegen sorgte auf der Marathonstrecke über 53 Kilometer für Furore: Martin Hollerbach (Team Alptraum), Biker der ersten Stunde, ehemaliger National-Fahrer und mittlerweile altersmäßig nicht mehr weit vom Fünfziger weg, fuhr auf Gesamtrang drei der etwa 300 Starter! Nur ein paar Sekunden fehlten ihm auf den zweiten Platz, den ihm Timo-Link-Frische (Craft-Rocky Mountain) wegschnappte. Dann wäre der Doppelerfolg für das Team Alptraum perfekt gewesen - denn ganz vorne war Hollerbachs Teamkollege Stefan Paternoster eine Klasse für sich und finishte nach 2:14 Stunden mit acht Minuten Vorsprung.
Das Damenrennen gewann Christina Warthmann (Mazda) nach 2:49 Minuten. Sie setzte sich recht deutlich vor Sarah Marquardt (RC Concordia Burggen) und Julia Jedelhauser (SVO Germaringen) durch.

Kurzstrecke: Oliver Mattheis siegt mit sechs Minuten Vorsprung

Erwartungsgemäß eine flotte Angelegenheit war das Kurzstreckenrennen über 26 Kilometer, das aber mit knapp 1000 Höhenmetern alles andere als ein Kindergeburtstag war. Oliver Mattheis vom RSC Kempten war nicht zu schlagen, mit satten sechs Minuten Vorsprung erreichte er nach 1:03 Stunden einsam das Ziel. So richtig Spannung kam erst auf, als Wieslaw Sender (Quantor Bikes) und Dominik Brenner (TSV Partenkirchen) Rad an Rad dem Ziel an der Zentralschule entgegenstürmten. Mit hauchdünnem Vorsprung holte sich Sender Rang zwei.
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MTB Marathon Tegernsee (Foto: Geschwister Zack PR)

Tegernsee: Leisling schlägt Seewald

Selbst der Regen konnte nichts dran ändern: Das Haibike-Bikefestival am Tegernsee ist und bleibt legendär, zählt zu den beliebtesten Mountainbike-Events in Deutschland und war mit 1200 Startern sowie 5000 Besuchern wieder mal bestens besucht.

Der Start-/Zielbereich und die Expo-Area zogen heuer zur 13. Austragung wieder zurück in den Ortskern von Rottach-Egern. Im Ziel sahen zwar alle Finisher gleich aus, egal ob Kurzstrecken-, Mitteldistanz- oder Langstreckenfahrer; aber unter der dicken, krustigen Schlammschicht war bei den meisten ein zufriedenes Lächeln zu erahnen: Dem Wetter getrotzt, die Strecke geschafft, sich ausgepowert - Bikerherz, was willst du mehr?

Apropos Strecke: Das neue Konzept mit mehreren zu durchfahrenden statt einer großen Runde war im Vorfeld kontrovers diskutiert worden, stellte sich jedoch letztlich als Erfolg heraus. Die Abfahrten präsentierten sich - auch auf Grund des Regens - als fahrtechnisch anspruchsvoll, aber nie gefährlich.


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Langstrecken-Sieger Matthias Leisling (Texpa-Simplon) brachte es auf den Punkt: "Mir hat die Strecke mit den drei Runden sehr gut gefallen. Das Fahrerfeld ist damit näher beieinander und für die Zuschauer ist es eine tolle Sache. Schön ist, wenn man bei der Durchfahrt angefeuert wird. Mir persönlich liegen die schwierigen Bedingungen mit Nässe und Matsch und heute ist es mir super gegangen." Sogar so super, dass er Andreas Seewald (Centurion-Vaude) glatte zehn Minuten abnehmen konnte. Eine Minute später rollte der Österreicher Guido Thaler (Rocky Mountain) über die Ziellinie der Langdistanz. Noch deutlicher als bei den Männern fiel der Sieg in der Damenklasse aus: Die deutsche Vizemeisterin Silke Schmidt finishte nach 4:46 Minuten und brachte damit fast zwanzig Minuten zwischen sich und Verena Krenslehner-Schmid sowie Gabi Stanger. Die 45-Kilometer-Mitteldistanz setzte sich aus zwei Kurzstrecken-Runden zusammen. Jörg Scheiderbauer brachte die Strecke in flotten 1:44 Stunden hinter sich und verwies Frank Demuth sowie Andreas Huber auf die weiteren Stockerlplätze. Eine knappe Entscheidung bei den Damen: Florentine Striegl siegte nach 2:10 Stunden vor Katharina Alberti und Nathalie Reifschneider. Nicht mal eine Stunde benötigte Julian Biedermann (52:29 Min.) für die 22,5 Kilometer der Kurzstrecke, Stefan Vogler und Andreas Schrödl folgten in knappen Abständen. Nina Gunther siegte nach 1:05 Stunden in der Damenklasse und ließ Sandra Saitner und Laura Klomp recht deutlich hinter sich. Pünktlich nach dem Marathon (!) hörte es am Tegernsee auf zu regnen, für eine Fortführung des Events im nächsten Jahr ziehen jedoch bereits seit einiger Zeit rabenschwarze Wolken auf. Dazu Pressesprecherin Maria von Kirschbaum: "Der Veranstalter muss jedes Jahr mit bis zu 200 Grundstückseignern verhandeln und verzeichnet eine zunehmende Skepsis gegenüber Mountainbikern. So ist es kaum mehr möglich, Strecken rund um den Tegernsee zu finden." Es bleibt abzuwarten, was sich am Tegernsee in Sachen Mountainbike tut - hoffen wir das Beste!
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eldoRADo Mountainbike Marathon Wörgl (Foto: sportograf)

Gelungene Challenge-Premiere in Wörgl!

Was für ein Marathon in Wörgl! Traumwetter, Teilnehmerrekord, im Ziel haufenweise strahlende Gesichter. Allen voran Organisator Roman Ellinger: "Gigantisch - viel mehr Starter als letztes Jahr, perfekte Bedingungen, eine tolle Festivalwoche mit haufenweise Events und Besuchern - das eldoRADo 2016 war ein voller Erfolg!" Die Strecken des Challenge-Marathons, die im Vorfeld aufgrund von Forst- und Sprengarbeiten nochmal geändert werden musste, zeigte sich von der knackigen Seite mit steilen Anstiegen und anspruchsvollen Abfahrten und zwei Schiebepassagen. Dazwischen konnte man sich auf flachen Radweg-Passagen so einigermaßen erholen. Das 66-Kilometer-Langstreckenrennen der Herren dominierte der junge Michael Mayer (Xentis Dynafit CEP), der den Deutschen Andreas Seewald (Centurion Vaude) um gut eine Minute distanzieren konnte. Den dritten Podiumsplatz holte sich Dominik Salcher vom Biketeam Kirchberg. Alte Bekannte auf dem Stockerl der Damen: Katja Walz (Medsport.eu) distanzierte nach einer Drei-Stunden-Hatz die Altmeisterin Birgitt Hühnlein (RC Allgäu) um zwei Minuten, Dritte wurde Stefanie Neulinger vom Team Herobikes.
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Auch auf der nicht viel weniger anstrengenden 54-Kilometer-Distanz floß derSchweiß in Strömen: Der letztjährige Langstreckensieger Daniel Rubisoier (Deniflcycling.com) hielt sich die beiden Deutschen Thomas Kletzenbauer (equipe velo Oberland) und Tobias Entrich (Radsport Greiner) vom Hals, die sich einen spannenden Kampf um Rang zwei lieferten. Das Damenrennen gewann Seriensiegerin Florentine Striegl (Auto Brosch Kempten) mit Riesenabstand vor Bettina Adelsberger (Team Lennox) und Lokalmatadorin Tamara Aigner vom Wave Tri Team Wörgl. Eine schnelle Angelegenheit war das 38-Kilometer-Rennen, das nach 1:10 Stunden Stefan Vogler (WNT Radhaus) vor Elias Tranninger (KTM) und Christian Langhans (Bersch Bikes) gewann. Bei den Damen war Sara Marquart (RV Concordia Burggen)mit großem Vorsprung vor Gabi Tippmann (Craft and Friends) und Sandra Hielscher (Team Schauer) erfolgreich.
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Guido Tschugg (Foto: Haibike)

Geführte E-Bike-Tour mit Guido Tschugg

Haibike-Profi Guido Tschugg zählt zu den erfolgreichsten Mountainbikern Deutschlands - der gebürtige Allgäuer fuhr im 4cross, Downhill und Freeride jeweils Podiumsplätze im Weltcup und bei Weltmeisterschaften ein. Zwei Mal nahm er als einziger Deutscher bei der "Red Bull Rampage", dem weltweit wohl härtesten Mountainbike Freeride Event, teil.

Der 38-Jährige ist bei Haibike Testimonial für das Thema ePerformance. Im Rahmen der Salzkammergut-Trophy gibt es für E-Biker die seltene Gelegenheit, mit Guido Tschugg auf Tour zu gehen. Am Samstag, den 9. Juli um 12:45 Uhr startet die gemeinsame Ausfahrt am Haibike-Stand in der Expo-Area.

Die Haibike-Crew lädt außerdem zu Kaffee & Kuchen oder Speckbrot & Radler ein! Anmeldung und Reservierung der Testbikes am Freitag oder am Samstag Vormittag am Haibike-Stand.
Challenge-Finisher-Trikot von Ziener

Hol dir das Finisher-Trikot von Ziener!

Das Challenge-Trikot 2016 ist fertig! Im angesagten orange-schwarzen Design und in bester Qualität vom Teamwear-Spezialisten Ziener aus Oberammergau wartet es gratis auf alle Challenge-Teilnehmer, die in dieser Saison an mindestens fünf Rennen teilnehmen und damit in die Gesamtwertung kommen.

Du suchst für dich und dein Team noch individuell designte Trikots für einen professionellen Auftritt in der Bikesaison 2016? Dann bist Du bei Ziener, dem Sportbekleidungs-Spezialisten aus den bayerischen Bergen, genau richtig. Seit mittlerweile zehn Jahren bietet die Traditionsfirma aus Oberammergau ein "Teamwear"-Programm an, das an Individualität und Qualität kaum zu toppen ist. Trikots, Hosen, Bikejacken, Accessoires und vieles mehr... gestaltet euren neuen Look nach eigenen Designwünschen oder aus einer breiten Palette aus Designvorschlägen.

Ritchey Swiss Cross Disc Frameset

Teste die Ritchey Stahlklassiker!

Lass dich vom unvergleichlich lebendigen Fahrgefühl eines Stahlbikes faszinieren! Bei den Challenge Veranstaltungen in Rottach Egern, Kirchberg, Oberammergau und Bad Goisern stehen am Ritchey-Stand die neuen Stahlklassiker Timberwolf in Rahmenhöhe S (15"), M (17") und L (19") und das P-29er in 17", 19" und 21" zum Testen bereit, sogar die Rennen kannst du damit fahren!

Highlight für Crosser: Ritchey Swiss Cross Disc
Aber damit nicht genug - wie bereits beim Sattelfest in München gibt´s beim MTB Festival Tegernseer Tal das Ritchey Swiss Cross Disc in den Rahmenhöhen 55 und 57 cm zum Testen. Crosser und Gravelbiker bekommen feuchte Augen beim Anblick dieser stählernen schwarzen Schönheit. Wer einmal damit gefahren ist, will es nicht mehr hergeben! Bitte die Bikes in der gewünschten Größe per Mail reservieren und den Reisepass nicht vergessen!
XCO-Rennen beim SattelFest in München (Foto: sportograf)

Cross Country de luxe im Olympiapark

"Was für eine geile Strecke!" Ein Racer des 20 Kilometer-Rennens bringt nach seiner Streckenbesichtigung im Olympiapark auf den Punkt, was sich wohl die allermeisten der 160 Teilnehmer des XC-Wettbewerbs im Rahmen des Sattelfestes in München gedacht haben. Singletrails, enge Spitzkehren, ein Pumptrack , künstliche Hindernisse, die ganz cross-like im Laufschritt zu überwinden waren, steile Rampen an der Fahrbahrkeitsgrenze und als i-Tüpfelchen noch eine Sprungschanze - ganz ehrlich, mehr fahrtechnische Leckereien lassen sich in eine fünf Kilometer lange Strecke nicht packen. Und der Wettergott hat die Biker diesmal erhört - nur ein paar Tröpfchen vom Himmel, der Untergrund präsentierte sich absolut trocken und griffig.
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Ausscheidungsrennen auf der Langstrecke

Dementsprechend flott waren die Racer unterwegs, vor allem natürlich die anfangs sechsköpfige Spitzengruppe des 40 Kilometer-Rennens über fordernde acht Runden. Die blauen Trikots des Zwillingscraft-Mondraker-Teams dominierten das Geschehen, auch der Challenge-Gesamtsieger von 2014, Andreas Seewald (Centurion-Vaude) und Texpla-Simplon-Fahrer Tim Weismantel mischten ganz vorne mit. Anfangs drehten die Favoriten höllisch schnell, aber harmonisch ihre Runden, bis etwa ab Rennmitte ein wahres Ausscheidungsfahren entbrannte. Am Ende war es dann ein Zwillingscraft-Fahrer, der sich entscheidend absetzen konnten: Hannes Glöckl fuhr am Ende mit knapp 50 Sekunden Vorsprung im Ziel ein. Hinter ihm lieferten sich Tim Weismantel und Sebastian Wagner (Zwillingscraft-Mondraker) einen packenden Kampf um Rang zwei, den der Texpa-Fahrer Weismantel mit dem hauchdünnen Vorsprung von drei Sekunden für sich entschied.

Im Gegensatz zu den Herren der Schöpfung drehten die drei schnellsten Damen ihr Rennen quasi ohne Sichtkontakt zueinander mit großzügigen Abständen: Veronika Weiß; (Superior Mio Wildschönau) siegte nach 1:45 Minuten deutlich vor Denise Möderl (Mibike Store) und Franziska Krautz (Team Scheuer/Soli Wartenberg).

20 Kilometer-Rennen: Oldie but Goodie

Auch beim 20 Kilometer-Rennen ging`s alles andere als langsam zur Sache. Und hier ließ ein alter Hase die jüngere Konkurrenz ganz schön alt aussehen: Jürgen Scholtes (Team Saarschleife), seines Zeichens Jahrgang 1968, siegte souverän mit einer knappen halben Minute Vorsprung vor Alexander Geiger (Bikewuiderer Landshut) und Andre Paschke (Bonsai Bikes). Erwartungsgemäß großzügigere Zeitabstände bei den Damen: Cross Country-Spezialistin Mailin Franke (Fuji Bikes Rockets) deklassierte die Konkurrenz mit acht Minuten(!) Vorsprung, die Ränge zwei und drei gingen an Aurelia Höbel (RSC Auto Brosch Kempten) und Sarah Wälde vom MTB-Club München.

Nach getaner Arbeit konnten die müden Rennfahrer ganz entspannt das bunte Treiben des Sattelfestes mit seinen zahlreichen Aktionen rund um´s Thema Fahrrad genießen: Verkaufsstände, Gewinnspiele und Verlosungen, Biketests, verschiedene Bike-Contests und und und...das Sattelfest war ein rundum gelungenes Fahrradfestival im Olympiapark, das Zukunft hat!
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Auto-Brosch-Bike-Marathon, Kempten 2016 (Foto: sportograf.de)

Challenge-Auftakt: Land unter in Kempten

Strömender Regen und sieben Grad Kälte: Das Wetter zeigte sich am Sonntag in Durach bei Kempten von seiner allergarstigsten Seite. Dabei hätte der Auftakt zur Ritchey Challenge 2016 ein wahrlich besseres Wetter verdient!

Trotz alledem standen etwa 500 Hartgesottene an der Startlinie beim Autohaus Brosch, die sich die Freunde auf´s Biken und die gute Laune nicht verderben ließen. "Das ist heute die fünfte Austragung unseres Marathons - viermal davon hat es geregnet!", so ein leicht verzweifelt wirkender Organisator Ferdinand Ganser vor dem Start.


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Die 39 Kilometer lange und schnelle Strecke rund um Kempten, die von den Langstrecklern zweimal zu durchfahren war, wurde so natürlich rutschiger und anspruchsvoller.

Eine gute Kräfteeinteilung und defensive Fahrweise in den riskanten Passagen war der Schlüssel zum Erfolg, das wussten natürlich auch die Favoriten. Belauern, abwarten, die Körner nicht zu früh verpulvern - so lautete die Devise, um am Schluss vorne dabei zu sein. Deshalb hielt sich eine neun Mann große Spitzengruppe lange zusammen. Nach der ersten Runde bogen aus dieser Gruppe zwei Kurzstreckler in Richtung Ziel ab - der erst 16-jährige Tim Wollenberg (KTM Youngsters) und Carl Norman (NRT Protective). Ein Fahrfehler von Carl Norman mit Sturz kurz vor dem Ziel machten den Weg für den knappen Sieg des Youngsters frei: "Der Sturz von Carl in einer der letzten Kurven war mein Glück - als Cross Country-Fahrer bin ich total happy über diesen Marathon-Sieg!" Mit einer Minute Respektabstand folgte Marvin Augustyniak (Focus Rapiro Racing) als dritter Finisher der Kurzstrecke. Mit satten vier Minuten Vorsprung siegte bei den Damen Janine Schneider (Cube) vor Katharina Alberti (Texpla Simplon) und Lokalmatadorin Florentine Striegl vom ausrichtenden RSC Auto Brosch Kempten.

Sieben Mann also an der Spitze nahmen die zweite Runde in Angriff - doch schon bald war es aus mit deren Harmonie: Markus Kaufmann (Centurion Vaude) wurde seiner Favoritenrolle gerecht, blies zum Angriff und siegte nach 2:49 Stunden mit souveränen drei Minuten Vorsprung. Hinter ihm entbrannte ein spannender Kampf um die weiteren Plätze: Andreas Seewald, Frank Demuth (beide Centurion Vaude), Daniel Gathof (DG Sport) und Wolfgang Mayer (Texpla-Simplon) entschieden erst im Zielsprint, wer sich mit auf´s Stockerl stellen darf - mit hauchdünnem Vorsprung erspurtete sich Daniel Gathof Rang zwei vor dem Vorjahreszweiten Wolfgang Mayer.

Immerhin sieben Damen finishten auf der Langdistanz; Silke Schmidt (Herzlichst Zypern) holte sich den knappen Sieg vor Anette Griner (Texpla Simplon) und Birgitt Hühnlein (RC Allgäu). Nach dem Rennen liefen die Hochdruckreiniger auf Hochtouren, um die verdreckten Mountainbikes der Finisher wieder ansehnlich zu machen. Eine heiße Dusche und ein kühles Bierchen ließen die Strapazen der Kemptener Schlammschlacht schnell wieder vergessen.



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Highlights für E-Biker

Highlights für E-Biker

Vor Jahren noch undenkbar, in der Saison 2016 bereits ein fester Bestandteil in Wörgl, am Tegernsee, in Pfronten und bei der Salzkammergut-Trophy: E-Bike-Wettbewerbe! Von wegen Omaradl - unaufhaltsam erobern die Bikes mit dem eingebauten Rückenwind die junge, sportliche Generation.

Am Tegernsee wird neben einer gemütlichen Ausfahrt das Haibike E-Bike-Rennen über 30 Kilometer ausgetragen, Pfronten im Allgäu veranstaltet sogar die erste "Deutsche EWR E-Bike Meisterschaft". Noch eins drauf setzt Wörgl in Tirol: Hier geht´s beim Bergrennen zur Möslalm für die E-Biker sogar um den Europameistertitel! Und beim größten Event der Challenge, der Salzkammergut-Trophy in Bad Goisern, kann man die Traumlandschaft bei geführten Touren auf dem E-Bike genießen und über hundert Testbikes ausgiebig ausprobieren. Außerdem geht ein interessanter eMTB-Bewerb mit speziellem Wertungsmodus über die Bühne.


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Ja ja, ich sehe sie schon, die abwertenden Blicke der eingefleischten Puristen. Und ich höre die Gusseisernen hinter vorgehaltener Hand tuscheln: "Nur für Weicheier, die nix in den Beinen haben und sich nicht schinden wollen"... und andere derartige Nettigkeiten.

Spätestens aber auf der nächsten anspruchsvollen Biketour in den Bergen, wenn ein E-Biker selbst nach tausend Höhenmetern locker-flockig am schwitzenden und schnaufenden, unmotorisiertem Biker vorbeizieht und noch lässig eine Extra-Runde dranhängt, wird auch der Eingefleischteste eingestehen müssen: So ein E-Bike erweitert den Radius enorm! Es ermöglicht "Normalsportlern", auch ohne 15.000 Trainingskilometer im Jahr anspruchsvolle Strecken zu fahren, von denen sie früher nur träumen konnten.

Also- ob du nur mal eines der aktuellen E-Bikes ausprobieren willst, eine lockere Runde mit Gleichgesinnten drehen möchtest oder sogar Meisterschaftsehren anstrebst - als E-Biker findest du garantiert das richtige Event für dich!
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Tom Ritchey

#LegendsofSteel Rennklasse auch 2016!

Stahlrahmen-Fahrer und solche, die es noch werden wollen, aufgepasst: Auch 2016 gibt es wieder die #LegendsofSteel-Rennklasse bei der Challenge! Also - den alten Stahlklassiker oder das aktuelle Stahlbike aus dem Keller holen und nix wie anmelden!

Rahmenbau-Legende Tom Ritchey, der seit den Achtzigern Weltklasse-Stahlrahmen baut, ist von den Vorzügen von Stahl überzeugt: "Wenn es um das eigentliche Fahren geht, dann ist dieser Werkstoff unschlagbar. Bei der Bewertung der Fahreigenschaften eines Mountainbikes - egal, aus welchen Material - wird auch heute noch ein Stahlbike als Referenz herangezogen." Um die Zukunft seines präferierten Rahmenmaterials macht sich Tom keine Sorgen: "Es werden gerade wichtige Fortschritte in der Metallforschung und -verarbeitung gemacht, welche eine ganz neue Generation von Stählen versprechen - mit Eigenschaften, die weit über das hinaus gehen, was wir heute kennen. Ich freue mich schon drauf, bald auch daraus Stahl-Bikes zu bauen."
Ritchey Timberwolf

Hol dir dein Ritchey Timberwolf!

Knallorange, todschick und vom Meister himself: Das Timberwolf ist Tom Ritcheys Interpretation eines All-Mountain Trail Bikes, das definitiv keinen Wunsch offen lässt. Der stählerne Alleskönner ist die Reinkarnation des 84er Ur-Modells, kommt aktuell als 27,5er Hardtail und macht wie ein Kumpel alles mit, was Du Dir auf zwei Rädern vorstellen kannst: Flowiges Trailsurfing, epische Downhillorgien und natürlich auch Klettern, bis der Arzt kommt. Es ist das Bike, von dem Du nicht mehr absteigen willst! Hol Dir einen Timberwolf-Rahmen in Deiner persönlichen Rahmenhöhe als Hauptpreis der Stahlwertung bei der Ritchey Challenge 2016!
UEC Logo

Masters EM 2016 wieder in Bad Goisern!

In Bad Goisern wird am 9. Juli 2016 zum zweiten Mal die UEC Masters EM ausgetragen. Startberechtigt sind lizenzierte Fahrer Jahrgang 1986 und älter. Die Damen starten in Obertraun über 76,0 Kilometer (2.446 Höhenmeter) in drei verschiedenen Klassen. Bei den Herren werden die blauen Europameister-Trikots in sieben Klassen auf der 119,5 Kilometer Strecke (3.838 Höhenmeter) vergeben.
Zehn Jahre Ritchey Challenge - das war die Jubiläumsausgabe 2015

Zehn Jahre Ritchey Challenge - das war die Jubiläumsausgabe 2015

10 Jahre und kein bisschen leise - die Ritchey Challenge hat sich in ihrem Jubiläumsjahr von der allerbesten Seite gezeigt. Mit 9000 Teilnehmern in der Saison 2015 und acht Locations zählte der grenzüberschreitende Marathon-Cup in Südbayern und Österreich zu den Teilnehmer-stärksten Serien in Europa und genießt einen exzellenten Ruf in Mountainbikerkreisen. Dabei hat sie von Jahr zu Jahr an Attraktivität zugelegt. Dieser Erfolg kommt nicht von ungefähr!
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2015 - Jahr der Extreme

Schon der Auftakt in Kempten bei Kaiserwetter und einer trockenen Traumstrecke war mehr als gelungen und machte so richtig Lust auf die bevorstehende Marathon-Saison. Spätestens hier zeigte sich, wer seine Hausaufgaben in punkto Training während der Wintermonate gemacht hatte.

Aber auch die weiteren Rennen ließen alles andere als Langeweile aufkommen: Von der Schlammschlacht in Weilheim über die Höhenmeter-Orgien Kitzalp-Bike und Pfronten bis hin zu den Hitzschlachten im Jahrhundertsommer 2015 am Tegernsee, in Oberammergau und Bad Goisern - an Extremen hat es wirklich nicht gemangelt bei der Challenge der vergangenen Saison.

Der Challenge-Sponsor: eine lebende Legende!

Namensgeber und Sponsor der Serie ist seit zehn Jahren kein Geringerer als Godfather Tom Ritchey himself: Die lebende Legende ist einer der Erfinder des Mountainbikes und schrubbte schon in den 70ern gemeinsam mit Joe Breeze und Gary Fisher den Mount Tam in Marin County/USA hinunter. Er prägte die Entwicklung des Mountainbikesports wie kein Zweiter in den vergangenen Jahrzehnten. Diesen Spirit spürt man bei der Challenge! Die brandaktuellen Stahlbikes des Gurus - P650b und P29er - konnten am Stand von Martin Neudacher besichtigt und Probe gefahren werden.

Die Starter: bunt gemischt

Es war wie jedes Jahr ein bunt gemischtes Sportlervolk, das sich Wochenende für Wochenende im Sommer bei der Challenge 2015 traf.

Zunächst die "old guys", die schon vor 25 Jahren gemeinsam an den Startlinien der ersten Stollenreifen-Rennen standen und die sich ihre Begeisterung für´s Mountainbiken bewahrt haben. Ein paar Altersklassen höher als damals fighten sie um Ruhm und Ehre wie anno dazumal - das Feuer brennt lichterloh!

In der vordersten Reihe am Start und nach dem Rennen ganz oben in den Ergebnislisten: International erfolgreiche Spitzenbiker wie beispielsweise Markus Kaufmann. Der Centurion-Vaude-Profi hat jedes seiner Challenge-Rennen gewonnen und mit dem sechsten Platz bei der Weltmeisterschaft beim Sella Ronda Hero in Südtirol seine Zugehörigkeit zur Weltspitze bewiesen. Er sieht wie viele andere erfolgreiche Biker auch die Challenge-Rennen als Top-Vorbereitung für nationale und internationale Meisterschaften und Großevents an.

Zahlenmäßig am meisten vertreten: die Genuss- und Breitensportler, die nach dem Motto "Erlebnis statt Ergebnis" an den Start der Challenge gingen. Die traumhaften Locations an den schönsten Fleckchen der Alpen locken Jahr für Jahr mehr Genuss-Biker an, die mit Kind und Kegel ein sportlich-herrliches Wochenende in den Bergen verbringen.

Und natürlich nicht zu vergessen der große "middle-pack", jenes bunte Heer an Hobbyradsportlern, die ehrgeizig und gut trainiert eine sportliche Herausforderung suchen.

Kurzum - für jeden Mountainbiker war bei der Ritchey Challenge 2015 das Richtige dabei.

Spitzenveranstaltungen am laufenden Band

Ein Rennen - mit Verlaub - ragte heraus aus den Events der Challenge: die Salzkammergut-Trophy in Bad Goisern. Dieses mit Abstand größte Rennen der Serie ist eine internationale Spitzenveranstaltung und mit heuer 4500 Startern einer der größten Bikemarathons Europas. Die 211 km-Strecke mit mehr als 7000 Höhenmetern gilt in der Szene als eins der extremsten Mountainbikerennen weltweit. Der junge Andreas Seewald aus Lenggries schaffte heuer bei Traumbedingungen mit seiner Zeit von 9:50 Stunden einen fabelhaften Streckenrekord, der nicht so leicht zu knacken sein dürfte. Die Trophy sollte auf der "to do-Liste" eines jeden Bikers stehen: Man hat was verpasst, wenn man sie nicht erlebt hat!

Allen Rennen der Ritchey Challenge gemeinsam war eine routinierte, detailverliebte Organisation, die durch die Bank wirklich perfekte Veranstaltungen hervorbrachte.

Die Stahlwertung: #LegendsofSteel#

Neu in der vergangenen Saison und ganz im Sinne von Tom Ritchey war die Stahlwertung #LegendsofSteel# innerhalb der Challenge. Immerhin acht hartgesottene Stahlritter folgten dem Ruf des Stahlpapstes und wagten sich mit ihren metallenen Rössern an die selektiven Strecken in den Alpen. Ganz nach dem Motto "steel is real" weiß ein Stahlbiker die herausragenden Fahreigenschaften seines Bikes zu schätzen und würde es never ever gegen einen auch noch so leichten Carbonbock tauschen. Wäre schön, wenn im nächsten Jahr noch mehr alte oder neue Stahlbikes ihren Weg aus den Kellern an die Startlinien finden würden!

Ulrich Hagenbusch aus Mehring heißt übrigens der glückliche Gewinner eines nagelneuen Ritchey-P29er bei der Verlosung in Oberstdorf.

Grande finale in Oberstdorf mit strahlenden Siegern

Apropos Oberstdorf - wie schon in den letzten Jahren war das Rennen in dem weltbekannten Skispring-Ort ein würdiger Abschluss der großartigen Serie. Kaiserwetter, eine super Organisation und die stimmungsvolle Siegerehrung machten bereits wieder Lust auf den Challenge-Start 2016 in Kempten.

Bei den Herren holte sich Uwe Hardter vom Team Texpla-Simplon den Cupsieg - viele Top-Platzierungen und ein Sieg ließen ihn am Ende verdient ganz oben auf dem Gesamtwertungs-Podest stehen.

Paulina Wörz (Auto Brosch Team Kempten) war die herausragende Akteurin bei den Damen in der vergangenen Saison. Siege, Spitzenplatzierungen - Paulina ist eine würdige Challenge-Siegerin 2015!

Teilnehmer aus 45 Nationen

Zu guter Letzt noch ein paar Zahlen, die zeigen, zu welchem Mammut-Event die Ritchey Challenge mittlerweile herangewachsen ist: Teilnehmer aus 45 Nationen (!), über 90.000 Starter seit der Erstaustragung 2006, allein in der vergangenen Saison 32.000 aufgefüllte Trinkflaschen an den Verpflegungsstellen, 20.000 Energieriegel und 1200 Kilogramm gekochte Nudeln bei den Pastapartys. Wie viel Liter Schweiß bei allen Teilnehmern in diesem heißen Sommer geflossen ist, entzieht sich unserer Kenntnis - aber um den Tegernsee damit zu füllen hätte es vermutlich fast gereicht.

Nächstes Jahr geht die Marathonserie in die elfte Runde. Wir werden alles tun, um ihre Attraktivität zu halten oder sogar nochmal zu steigern - Ehrenwort.

Wir sehen uns bei der Challenge 2016!


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