Archiv 2014

Strahlende Sieger und Bilderbuchwetter beim Finale der Ritchey-Challenge 2014 in Oberstdorf

Markus Kaufmann (Centurion Vaude) strahlte bei der Siegerehrung des letzten Rennens zur Ritchey-Challenge 2014 mit der Sonne um die Wette: Der Seriensieger und dominierende deutsche Marathonfahrer der letzten Jahre stand auch beim Feneberg-Marathon in Oberstdorf nach 2:43 Stunden ganz oben auf dem Treppchen. Dabei hätte ihm der junge Österreicher Hermann Pernsteiner (Fill pro Forma Racing Team) fast einen Strich durch die Rechnung gemacht: Erst im Sprint konnte der deutsche Vizemeister den 24-jährigen Youngster bezwingen.

Neuer Teilnehmerrekord: 800 Biker!

Doch das spannende Finale der Herren auf der Extremstrecke war nur eines der vielen Highlights des absolut gelungenen Bikemarathons in den Allgäuer Alpen: Spätsommerliches Bilderbuchwetter, herrlich anspruchsvolle Strecken mit steilen Rampen und flowigen Abfahrten – auch ohne den wegen eines Bergrutsches nicht befahrbaren Traufberg. Nur wer in Sachen Ausdauertraining und Fahrtechnik seine Hausaufgaben gemacht hatte, war am Ende vorne zu finden – die knackigen Strecken rund um Oberstdorf kennen keine Gnade für die Wade.
Diese Jahr gab es mit etwa 800 Mountainbikern einen Teilnehmerrekord auf allen Strecken – ein schöneres Finale der Ritchey-Challenge hätten sich die Veranstalter nicht wünschen können.

Große Zeitabstände bei den Damen

Deutlich größere Abstände als bei den Herren gab es im Damenrennen auf der Extremstrecke: Birgitt Hühnlein spielte ihre ganze Routine aus und siegte in 3:40 Stunden mit 20 Minuten Vorsprung vor ihrer jüngeren polnischen Konkurrentin Paulina Wörz, die für den RSC Auto Brosch Kempten an den Start geht.

Beliebteste Strecke: Die Marathondistanz

Auf der Marathonstrecke, mit 276 Finishern übrigens die beliebteste Distanz in Oberstdorf, stand ebenfalls ein alter Bekannter aus der Marathonszene ganz oben: Der bayerische Vizemeister Christian Schneidawind (Texpa Simplon) siegte in 1:56 Stunden mit zwei Minuten Vorsprung auf Lysander Kiesel vom Multicycle Team Wilpoldsried. Das Damenrennen gewann die letztjährige Challenge-Siegerin Florentine Striegl (Auto Brosch Kempten) in 2:20 Stunden vor Katja Walz (Medsport.eu).

Neue Strecke: Die Mitteldistanz über 31 Kilometer

Die heuer erstmals angebotene 31 Kilometer-Distanz mit 750 Höhenmetern wurde von 180 Startern angenommen und wird laut Veranstalter zum festen Bestandteil des Feneberg-Marathons in Oberstdorf. An der Spitze des Rennens formierte sich ein Trio, das den Sieg erst auf der Zielgeraden unter sich ausmachte: Juniorenfahrer David Färber (RSC Auto Brosch Kempten) übersprintete Tim Weismantel (TV Miesbach) und Andre Paschke (Team Bonsai Bikes) und siegte nach 1:17 Stunden.
Auch das Damerennen dominierte eine Bikerin aus Kempten: Esther Horn distanzierte nach 1:37 Stunden Simone Schubert (Soli Wartenberg Team Schauer).
Die Hobby-Runde über 16 Kilometer gewannen Christoph Gobber (Team Gazi Radhaus) und Stefanie Faller (STX2).

Challenge-Gesamtsieger: Andreas Seewald und Birgitt Hühnlein

Ein siebter Rang im Finale reichte dem erst 23-jährigen Andreas Seewald in seinem kunterbunten Trikot vom Team Radl-Rasti, um den Gesamtsieg der Ritchey Challenge einzufahren. Der Senkrechtstarter 2014 erwies sich die Saison über mit Siegen und Spitzenplatzierungen als konstantester Fahrer und konnte den bayerischen Bikemarathon-Meister Rupert Palmberger auf den Ehrenplatz verweisen.
Bei den Damen sicherte sich mit Birgitt Hühnlein (RC Allgäu Troll Wheels) die Siegerin des Finallaufs auch den Gesamtsieg der Serie. Nachdem sie sich im Vorjahr mit dem zweiten Gesamtrang zufrieden geben musste, schaffte sie diesmal den Sprung aufs oberste Treppchen.

Legendär: Die Pasta-Party im Oberstdorf-Haus

Wer ordentlich radelt, der darf auch ordentlich essen: Die Pasta-Party im Oberstdorf-Haus ließ sich kaum ein Marathon-Finisher entgehen, um die entleerten Kohlehydrat-Speicher wieder aufzufüllen. Bergeweise Nudeln mit leckeren Saucen machten hunderte müde Biker wieder munter.
Ein Traum-Tag im Sattel in den Allgäuer Alpen ging zu Ende – jede Wette, nächstes Jahr gibt es erneut einen Teilnehmerrekord!

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