Challenge Sieger 2009

Gesamtsieger

Sieger

Siegerinnen

Stefanie Hadraschek

Barbara Kaltenhauser

Rupert Palmberger

Andi Strobel
Andreas Strobel (Team Vaude Simplon) und Barbara Kaltenhauser (Stevens - Radsport Oberland) gewinnen das Finale in Oberstdorf und auch die Gesamtwertung der Ritchey Challenge 2009. Interview mit Andi Strobel:
And the winner is: Andreas Strobel. Tja, so schnell geht’s. Oder besser: so geht „schnell“ ! Andreas Strobel und auch sein Teamkollege Markus Kaufmann vom Team VauDe/Simplon beherrschten über die gesamte Saison den Rennzirkus der Ritchey Mountainbike Challenge.
Einfach nur "fahren"
Wir haben mit Andi gesprochen und versucht zu erfahren, wie „schnell“ geht. Der sympathische 37jährige aus Garmisch-Partenkirchen jedoch enttäuscht mich „schnell“. Kein Geheimnis, kein Trick, kein Kniff. Sondern einfach nur „fahren“, möglichst viel, natürlich auch schon mal gegen den Schweinehund mit Quälfaktor, aber letztlich, so der stolze Familienvater eines acht Monate alten Sohnes, ist das wichtigste Spaß und Freude zu empfinden bei dem was man tut. Dieses „Freude“, dies innere Glück zieht sich durch das gesamte Gespräch und eigentlich ist damit auch alles gesagt, was das Mountainbiken ausmacht. Natur. Erlebnis, Freiheit. Das ist die Erfolgsformel, die natürlich unterstützt wird von einem Talent zur Schnelligkeit, körperlich wie mental.
Nicht dokumentiert
Von nix kommt nix, also spult Andi ca. 3-5 Stunden täglich kein (!) Trainingsprogramm ab, sondern fährt in seine Berge. Sportlich anspruchsvoll, aber eben nicht nach einem Trainingsplan. Das dabei eine – nicht dokumentierte ! – Leistung von ca. zehn bis fünfzehntausend Kilometern und weit über zweihunderttausend Höhenmeter zusammen kommen beruht ausschließlich auf einer Schätzung von Andi. Mitschreiben tut er da nicht. Warum auch, Hauptsache man hat Spaß und Freude.
Gesund und ein guter radler bleiben
Seit 11 Jahren ist er nun schnell, 2003 gewann er in Kanada die Transrockies, die er ein Jahr später nochmals als 3. finishen konnte und wo er auch seine Frau kennen- und liebenlernte. Und so ist auch sein Traum und sein Ziel schnell formuliert: noch einmal die Transrockies mit seiner Frau fahren und – natürlich, was sonst – gesund und ein guter Radler bleiben. Das muss reichen.
Level halten
Die 2009er Saison bezeichnet er ganz unaufgeregt „als gut“ und merkt an, dass die gesamte Serie ein Highlight ist und jedes Rennen eigentlich super Spaß und Laune macht. Auf meine Frage, was wir denn 2010 von ihm erwarten dürfen, antwortet er ganz Strobel-like: das er hofft, seinen Level zu halten und weiterhin mitzufahren. Kein Wort von Rekord, Jahresbestzeit oder sonstiges Getrommel. Er wird da sein. Wahrscheinlich schnell.
Perfekte Zusammenarbeit
Seine Freundschaft mit Markus Kaufmann und auch der große Teamerfolg ist eine, wie mag es anders anmuten, Mischung aus Strategie und Zufall und weiter kein Hexenwerk, sondern das Ergebnis einer perfekten Zusammenarbeit, gepaart mit dem Glück, das es im Moment keine stärkeren Fahrer gibt und flankiert von einem super Team-Chef-Gespann. Was will man mehr? VauDe als Hauptsponsor ist natürlich insofern die ideale Wahl, da Andi als Mitglied der Ski-Touren-National-Mannschaft auch im Winter auf höchstem Niveau Spaß und Freude zelebriert.
"Schnell" wie Andreas Strobel
Wer nun denkt, es kommt doch noch irgendwo eine versteckte Botschaft, der wird enttäuscht, aber er bekommt exklusiv die Message von Andi Strobel : „Wenn dir als erster Gedanke beim Training die Frage "Wie komme ich sportlich weiter?" durch den Kopf geht, dann hast Du den Spaß am MTB-Sport bereits verloren“. Und damit ist eigentlich alles gesagt, was wir mitnehmen sollten für unsere Vorbereitung auf die Ritchey Mountainbike Challenge 2010: viel fahren, viel Spaß, viel Freude, ein Schuss Quälen und noch mal Spaß und schon sind „wir“ schnell wie Andreas Strobel. Hat Spaß gemacht mit ihm zu sprechen.
Auch mit Babara Kaltenhauser, Shooting Star 2009, hat der Pressesprecher der Ritchey Mountainbike Challenge, Udo Kewitsch, gesprochen. Wir wollten wissen: woraus sind Sieger gemacht, was bewegt sie und worin liegt das Geheimnis des Erfolgs?
Gleiches Patentrezept
Die überraschende Erkenntnis gleich zu Beginn: Andi Strobel und Babara Kaltenhauser haben das gleiche Patentrezept: nämlich kein Patentrezept zu haben. Die Grundformel lautet bei beiden: Spaß, Spaß und nochmals Spaß am Sport. Verbissenheit war gestern. Babara gibt wörtlich zu Protokoll: „ich trainiere frei Schnauze, ich mache mich doch nicht verrückt, sondern möchte beim Training und im Rennen Spaß haben und muss mich ja auch noch um Familie und meinen Beruf kümmern.“ Bleibt dabei ganz entspannt und fügt hinzu, dass sie mit 10-15 Trainingsstunden auf dem Bike und 1-2x Krafttraining auskommen muss. Auch hier keine Dokumentation von Jahreswerten oder sonstige Statistiken. Auch der Pulsmesser bleibt während des Rennens zuhause. Druck ist das falsche Rezept erklärt mir die zweifache Mutter. Sie muss es wissen, der Erfolg gibt ihr Recht.
Ziele und Träume
So verwundert es nicht dass die frisch gebackene deutsche Marathon Vize-Meisterin auf ihrer Ziele-Liste eigentlich „nur“ eines stehen hat: Verbesserung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Erst seit einem Jahr, seit 2008, mischt sie den Rennzirkus mächtig auf und hat sich ihre Sporen beim Skilanglauf und etlichen Bergläufen im Wettbewerb bereits verdient. „Hauptsache bergauf“, so das bisherige Credo der jungen Dame aus dem Isarwinkel. Und auch bei meiner Frage nach Ihren Träumen, bleibt sie auf dem Boden und schaut doch hinauf zu den Sternen. „Konstanz“ sei das erstrebenswerte Motto für 2010 und ein wahrer Traum sei wohl die Olympiade „irgendwann mal“, aber man darf ja ruhig mal „laut“ träumen.
100% sturzfrei
Während die Highlights der diesjährigen und vorangegangenen Saison etliche Siege waren, so musste die 32jährige auf ihrem Negativkonto schmerzhaft erfahren, wie es ist, wenn man in einem Profirennen, den Stars hinterher fahren muss. Hieraus speist sich auch der starke Wunsch nach steter Verbesserung und dem erklärten Ziel, dass Babara in 2010 ihre Stärken ausbauen und ihre Schwächen (den Downhill) ausmerzen will. Dabei ist oberste Priorität die Sturzfreiheit (bisherige stolze Bilanz: 100% sturzfreie Rennteilnahmen). „Kein Rennen ist es Wert, die Gesundheit aufs Spiel zu setzen“ so die zweifache Mutter.
"Könnten gerne mehr sein"
Befragt nach ihren Sponsoren kommt zwinkernd aus der Pistole geschossen die Antwort: „es könnten gerne noch mehr sein“ und fügt aber stolz hinzu mit Stevens, Xenofit und der Unterstützung von Radsport Oberland bestens versorgt zu sein.
"Nie den Spaß verlieren"
Die Botschaft der Gesamtsiegerin Babara Kaltenhauser ist zu guter Letzt nahezu identisch mit der eines Andi Strobels: „Nie den Spaß und das Gefühl für die Natur verlieren“ womit – und damit wären wir bei der positiven Nachricht für alle Rennteilnehmer der Serie 2010 – das Geheimnis des Erfolges eine offensichtlich einheitliches Fundament für uns alle hat: den Spaß und die Leidenschaft am Bikesport. In diesem Sinne, Euch Babara & Andi und uns allen eine tolle neue Saison 2010.
(www.udokah.de)
Ergebnisse Gesamtwertung
And the winner is: Andreas Strobel. Tja, so schnell geht’s. Oder besser: so geht „schnell“ ! Andreas Strobel und auch sein Teamkollege Markus Kaufmann vom Team VauDe/Simplon beherrschten über die gesamte Saison den Rennzirkus der Ritchey Mountainbike Challenge.
Einfach nur "fahren"
Wir haben mit Andi gesprochen und versucht zu erfahren, wie „schnell“ geht. Der sympathische 37jährige aus Garmisch-Partenkirchen jedoch enttäuscht mich „schnell“. Kein Geheimnis, kein Trick, kein Kniff. Sondern einfach nur „fahren“, möglichst viel, natürlich auch schon mal gegen den Schweinehund mit Quälfaktor, aber letztlich, so der stolze Familienvater eines acht Monate alten Sohnes, ist das wichtigste Spaß und Freude zu empfinden bei dem was man tut. Dieses „Freude“, dies innere Glück zieht sich durch das gesamte Gespräch und eigentlich ist damit auch alles gesagt, was das Mountainbiken ausmacht. Natur. Erlebnis, Freiheit. Das ist die Erfolgsformel, die natürlich unterstützt wird von einem Talent zur Schnelligkeit, körperlich wie mental.
Nicht dokumentiert
Von nix kommt nix, also spult Andi ca. 3-5 Stunden täglich kein (!) Trainingsprogramm ab, sondern fährt in seine Berge. Sportlich anspruchsvoll, aber eben nicht nach einem Trainingsplan. Das dabei eine – nicht dokumentierte ! – Leistung von ca. zehn bis fünfzehntausend Kilometern und weit über zweihunderttausend Höhenmeter zusammen kommen beruht ausschließlich auf einer Schätzung von Andi. Mitschreiben tut er da nicht. Warum auch, Hauptsache man hat Spaß und Freude.
Gesund und ein guter radler bleiben
Seit 11 Jahren ist er nun schnell, 2003 gewann er in Kanada die Transrockies, die er ein Jahr später nochmals als 3. finishen konnte und wo er auch seine Frau kennen- und liebenlernte. Und so ist auch sein Traum und sein Ziel schnell formuliert: noch einmal die Transrockies mit seiner Frau fahren und – natürlich, was sonst – gesund und ein guter Radler bleiben. Das muss reichen.
Level halten
Die 2009er Saison bezeichnet er ganz unaufgeregt „als gut“ und merkt an, dass die gesamte Serie ein Highlight ist und jedes Rennen eigentlich super Spaß und Laune macht. Auf meine Frage, was wir denn 2010 von ihm erwarten dürfen, antwortet er ganz Strobel-like: das er hofft, seinen Level zu halten und weiterhin mitzufahren. Kein Wort von Rekord, Jahresbestzeit oder sonstiges Getrommel. Er wird da sein. Wahrscheinlich schnell.
Perfekte Zusammenarbeit
Seine Freundschaft mit Markus Kaufmann und auch der große Teamerfolg ist eine, wie mag es anders anmuten, Mischung aus Strategie und Zufall und weiter kein Hexenwerk, sondern das Ergebnis einer perfekten Zusammenarbeit, gepaart mit dem Glück, das es im Moment keine stärkeren Fahrer gibt und flankiert von einem super Team-Chef-Gespann. Was will man mehr? VauDe als Hauptsponsor ist natürlich insofern die ideale Wahl, da Andi als Mitglied der Ski-Touren-National-Mannschaft auch im Winter auf höchstem Niveau Spaß und Freude zelebriert.
"Schnell" wie Andreas Strobel
Wer nun denkt, es kommt doch noch irgendwo eine versteckte Botschaft, der wird enttäuscht, aber er bekommt exklusiv die Message von Andi Strobel : „Wenn dir als erster Gedanke beim Training die Frage "Wie komme ich sportlich weiter?" durch den Kopf geht, dann hast Du den Spaß am MTB-Sport bereits verloren“. Und damit ist eigentlich alles gesagt, was wir mitnehmen sollten für unsere Vorbereitung auf die Ritchey Mountainbike Challenge 2010: viel fahren, viel Spaß, viel Freude, ein Schuss Quälen und noch mal Spaß und schon sind „wir“ schnell wie Andreas Strobel. Hat Spaß gemacht mit ihm zu sprechen.
Auch mit Babara Kaltenhauser, Shooting Star 2009, hat der Pressesprecher der Ritchey Mountainbike Challenge, Udo Kewitsch, gesprochen. Wir wollten wissen: woraus sind Sieger gemacht, was bewegt sie und worin liegt das Geheimnis des Erfolgs?
Gleiches Patentrezept
Die überraschende Erkenntnis gleich zu Beginn: Andi Strobel und Babara Kaltenhauser haben das gleiche Patentrezept: nämlich kein Patentrezept zu haben. Die Grundformel lautet bei beiden: Spaß, Spaß und nochmals Spaß am Sport. Verbissenheit war gestern. Babara gibt wörtlich zu Protokoll: „ich trainiere frei Schnauze, ich mache mich doch nicht verrückt, sondern möchte beim Training und im Rennen Spaß haben und muss mich ja auch noch um Familie und meinen Beruf kümmern.“ Bleibt dabei ganz entspannt und fügt hinzu, dass sie mit 10-15 Trainingsstunden auf dem Bike und 1-2x Krafttraining auskommen muss. Auch hier keine Dokumentation von Jahreswerten oder sonstige Statistiken. Auch der Pulsmesser bleibt während des Rennens zuhause. Druck ist das falsche Rezept erklärt mir die zweifache Mutter. Sie muss es wissen, der Erfolg gibt ihr Recht.
Ziele und Träume
So verwundert es nicht dass die frisch gebackene deutsche Marathon Vize-Meisterin auf ihrer Ziele-Liste eigentlich „nur“ eines stehen hat: Verbesserung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Erst seit einem Jahr, seit 2008, mischt sie den Rennzirkus mächtig auf und hat sich ihre Sporen beim Skilanglauf und etlichen Bergläufen im Wettbewerb bereits verdient. „Hauptsache bergauf“, so das bisherige Credo der jungen Dame aus dem Isarwinkel. Und auch bei meiner Frage nach Ihren Träumen, bleibt sie auf dem Boden und schaut doch hinauf zu den Sternen. „Konstanz“ sei das erstrebenswerte Motto für 2010 und ein wahrer Traum sei wohl die Olympiade „irgendwann mal“, aber man darf ja ruhig mal „laut“ träumen.
100% sturzfrei
Während die Highlights der diesjährigen und vorangegangenen Saison etliche Siege waren, so musste die 32jährige auf ihrem Negativkonto schmerzhaft erfahren, wie es ist, wenn man in einem Profirennen, den Stars hinterher fahren muss. Hieraus speist sich auch der starke Wunsch nach steter Verbesserung und dem erklärten Ziel, dass Babara in 2010 ihre Stärken ausbauen und ihre Schwächen (den Downhill) ausmerzen will. Dabei ist oberste Priorität die Sturzfreiheit (bisherige stolze Bilanz: 100% sturzfreie Rennteilnahmen). „Kein Rennen ist es Wert, die Gesundheit aufs Spiel zu setzen“ so die zweifache Mutter.
"Könnten gerne mehr sein"
Befragt nach ihren Sponsoren kommt zwinkernd aus der Pistole geschossen die Antwort: „es könnten gerne noch mehr sein“ und fügt aber stolz hinzu mit Stevens, Xenofit und der Unterstützung von Radsport Oberland bestens versorgt zu sein.
"Nie den Spaß verlieren"
Die Botschaft der Gesamtsiegerin Babara Kaltenhauser ist zu guter Letzt nahezu identisch mit der eines Andi Strobels: „Nie den Spaß und das Gefühl für die Natur verlieren“ womit – und damit wären wir bei der positiven Nachricht für alle Rennteilnehmer der Serie 2010 – das Geheimnis des Erfolges eine offensichtlich einheitliches Fundament für uns alle hat: den Spaß und die Leidenschaft am Bikesport. In diesem Sinne, Euch Babara & Andi und uns allen eine tolle neue Saison 2010.
(www.udokah.de)
Ergebnisse Gesamtwertung



